Staat und Revolution

Die neuste Erscheinung in der Reihe Aufstand der Vernunft: Lenins „Staat und Revolution“. Ebenfalls im Buch enthalten ist der Text „Marxismus und der Staat“ von Ted Grant und Alan Woods.

Flüchtlinge Willkommen!

Die vorliegende Textsammlung umspannt Erfahrungen aus konkreter Solidaritätsarbeit, stellt das EU-Grenzregime umfassend dar und analysiert die Hintergründe der Fluchtursache Kapitalismus.

Die Herausgeber


Flüchtlinge Willkommen

Fluchtursache Kapitalismus - Festung Europa - Aktive Solidarität

Rote Reihe Nr. 37
Verlag AdV, 55 Seiten
Preis: 4 € / 5 sFr

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Die Dritte Front

Zum Jahresbeginn legt Der Funke Schweiz eine autobiographische Schilderung der proletarischen Jugendbewegung aus dem Jahr 1929 auf.

Kritik des Austromarxismus

Die neuste Erscheinung in der Reihe Aufstand der Vernunft: "Kritik des Austromarxismus" von Karl Czernetz mit einer Einleitung zur Ideologiedebatte nach der Niederlage vom Februar 1934.

Der moralische Rammbock

Mit Texten zur Prostitutionsdebatte und zur Stellung von Frauen in linken Organisationen

 



Prostitutionsdebatte

Die Streitschrift gegen Helen Wards Broschüre „Marxismus versus Moralismus“ mit dem Titel „Prostitution: Wider die Neubewertung gesellschaftlicher Barbarei“ sorgte in der Vergangenheit schon für unvorhergesehenes Interesse. Aufgrund der aktuell in ganz Europa sehr heftig geführten Debatte über Prostitution haben wir uns entschlossen, unseren Beitrag zu dieser Frage neu aufzulegen. Von einem marxistischen Standpunkt aus stellen wir uns gegen die positive Neubewertung der Prostitution, die uns plötzlich als ganz gewöhnliche „Sexarbeit“ untergejubelt wird.

 


Frauen in linken Organisationen
Im zweiten Text arbeiten wir die Erfahrungen der proletarischen und der kommunistischen Frauenbewegung auf und analysieren auf Basis aktueller Entwicklungen in der Sozialdemokratie die Stellung von Frauen in linken Organisationen. Wir setzen uns dabei mit Forderungen nach Frauenquoten, Frauenfreiräumen und anderen strukturellen Maßnahmen zur Förderung von Genossinnen auseinander. Außerdem versuchen wir eine Antwort zu geben, wie MarxistInnen der mangelnden Repräsentanz von Frauen in der ArbeiterInnenbewegung, der Linken und auch in revolutionären Organisationen entgegenwirken können.

Der moralische Rammbock
Texte zu Marxismus und Prostitution und Frauen in linken Organisationen
Rote Reihe Nr. 36
Preis: 4 € / 5 sFr
Solipreis: 6 € / 8 sFr

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Krisen, Schulden, Staatsbankrotte

Beitrag zur Krisenanalyse und antikapitalistischer Programmatik


Die Staatsschuldenkrise in Europa wird die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der kommenden Jahre bestimmen. Die große Herausforderung, vor der die ArbeiterInnenbewegung und die Linke heute europaweit stehen, lautet, mit welchem Programm und welchen Kampfmethoden die Abwälzung der Kosten der Krise auf die Lohnabhängigen und die Jugend verhindert werden soll.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Debatte auch hierzulande in der ArbeiterInnenbewegung zu führen. Die Erfahrungen der GenossInnen in Griechenland, Italien und Spanien beinhalten viele wichtige Lehren für unsere künftige politische Arbeit.


Der vorliegende Text basiert auf einer Broschüre des italienischen Marxisten Claudio Bellotti, der darin auf die Diskussionen in der europäischen Linken zu diesem Thema eingeht. In mehreren europäischen Ländern gibt es bereits Kampagnen zur Streichung der Staatsschulden. Mit dem Wahlerfolg der SYRIZA in Griechenland bekommt diese Forderung erstmals die Unterstützung einer Partei, die einen wichtigen Referenzpunkt für linke Kräfte in ganz Europa darzustellen vermag. In Italien hat sich rund um diese Frage das Komitee „No Debito“, ein Zusammenschluss linker GewerkschafterInnen, der Rifondazione Comunista, sozialer Protestbewegungen (z.B. No TAV) und linker Organisationen, gebildet. Diese Broschüre setzt sich kritisch mit den reformistischen Konzepten zur Frage der Staatsschulden (v.a. mit der Idee eines Schulden-Audits) auseinander. Dabei liefert Bellotti nicht nur eine marxistische Lesart der Krise, sondern versucht auch einen revolutionären Ausweg aus der kapitalistischen Sackgasse zu zeichnen. 

Wir denken, dass dieser Text sehr geeignet ist, die theoretische Diskussion zu diesen Fragen, die bei uns noch sehr in den Kinderschuhen steckt, anzuregen und zu vertiefen.

Über den Autor:
Claudio Bellotti (geb. 1969) ist Redakteur unserer italienischen Schwesterzeitung „FalceMartello“ (www.marxismo.net). Er gehört außerdem der Direzione Nazionale der Rifondazione Comunista an.

Inhaltsangabe

● Verschiedene Positionen zur Nichtbezahlung der Staatsschulden
● »Recht auf Insolvenz«: Die Analyse von F. Chesnais
● Griechenland und Argentinien
● Welche Krisenanalyse?
● Die Annahmen von Marx
● Überproduktion und der Fall der Profitrate
● Produktion und Finanzsektor
● Spekulation und fiktives Kapital
● Keynesianismus und ArbeiterInnenbewegung
● Der Nachkriegsboom
● Krise, Boom und Klassenkampf
● Ist der Keynesianismus wirklich tot?
● Nochmals zum Vorschlag der Streichung der Staatsschulden
● Ist ein »geregelter« Staatsbankrott möglich?
● Die Idee einer »sozialen Insolvenz«
● Zur Frage des Euro
● Schlussfolgerungen

Krise, Schulden, Staatsbankrotte
Debattenbeitrag zu Krisenanalyse und antikapitalistischer Programmatik
Rote Reihe Nr. 34
Verlag AdV, 40 Seiten
Preis: 3 € / 5 sFr
Solipreis: 5 € / 8 sFr
ISBN: 978-3-9502191-8-0

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Klasse Organisation

Mit dieser Sammlung von Texten marxistischer Klassiker zu Grundfragen der Organisationstheorie wollen wir die besten Traditionen der revolutionären ArbeiterInnenbewegung zur Diskussion stellen.


Der Marxismus erlebt ein neuerliches Revival. Besonders die Unfähigkeit der bürgerlichen Ökonomie die Bewegungsgesetze des Kapitalismus und seine Krisenhaftigkeit zu erklären, bildet die Grundlage für das wiedererwachte Interesse am Werk von Karl Marx.

Die zeitgenössischen Freunde des Marxismus bedienen sich dabei meist an einzelnen Elementen des wissenschaftlichen Sozialismus. Dies gilt für die ökonomische Diskussion ebenso wie für die vielfältigen Anleihen am Marxismus in den Sozialwissenschaften.

Was alle „unorthodoxen“ Marxismus-Varianten ausblenden, ist dessen Betonung der Rolle der Arbeiterklasse und ihrer politisch „organisierten Abteilung“ (Gramsci), die in den Lauf der Geschichte bewusst eingreift.

Marx und Engels verstanden den wissenschaftlichen Sozialismus in erster Linie als „Philosophie der Praxis“ und widmeten sich dem Aufbau revolutionärer Organisationen, in denen sie ein notwendiges Instrumentarium im Kampf um die Befreiung der Arbeiterklasse sahen. 

Ziel der vorliegenden Textsammlung ist es, einen Einblick in die praktische Seite des revolutionären Marxismus zu geben. Die vorliegenden Texte sollen dazu anregen, sich vertiefend und kritisch mit den Traditionen der revolutionären Arbeiterbewegung auseinanderzusetzen.

Angesichts der Krise des Kapitalismus werden immer größere Teile der Arbeiterklasse eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft für notwendig erachten. Unter diesen Bedingungen wird die Revolution wieder auf der Tagesordnung stehen. Die Geschichte zeigt jedoch, dass ohne revolutionäre Partei solche Momente der gesellschaftlichen Anspannung in ihr reaktionäres Gegenteil umschlagen können.

 

Die Herausgabe dieser Broschüre soll die Debatte zu Fragen des Aufbaus einer solchen politischen Kraft in der Arbeiterbewegung im deutschsprachigen Raum unterstützen.

Klasse Organisation
Textsammlung zu Grundfragen marxistischer Aufbauarbeit
Rote Reihe Nr. 35
Verlag AdV
Preis: 6 € / 10 sFr
Solipreis: 8 € / 15 sFr
104 Seiten
ISBN: 978-3-9502191-9-7

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Der Ursprung des Christentums (Karl Kautsky)

Der Sozialdemokrat Karl Kautsky veröffentlichte im Jahre 1908 eine bahnbrechende historisch-materialistische Analyse der Entstehung des Christentums. Kautsky führt uns in die Welt der antiken Gesellschaften und zeichnet deren Niedergangsprozess nach. Schritt für Schritt legt er dar, wie die Krise der damaligen Produktionsweise und der Ökonomie ihren Ausdruck fand – in einer Krise der politischen Institutionen, der gesellschaftlichen Beziehungen und des gesamten Denkens. In dieser Atmosphäre entstand das frühe Christentum als Bewegung der Unterdrückten und Ausgestoßenen.


 

Kautskys Ursprung des Christentums war bis 1923 insgesamt 13 Mal aufgelegt worden. In der Folge ist dieser Klassiker jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie wir meinen. Die materialistische Geschichtsauffassung, die Kautsky hier mit großer Fertigkeit an diesem Phänomen von welthistorischer Bedeutung anwendet, ist noch immer das beste Werkzeug für jene, die die Welt nicht nur interpretieren sondern auch verändern wollen.

Kein Stein wird auf dem andern bleiben;
alles wird niedergerissen werden. (Mt 24,2)

Karl Kautsky
Der Ursprung des Christentums - Eine historische Untersuchung

Verlag AdV
Taschenbuch, 436 Seiten
ISBN 978-3-9502191-6-6
€19,90, SFr. 28,00

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Vorwort der Herausgeber

Mit Karl Kautskys Ursprung des Christentums legen wir in unserer Schriftenreihe Aufstand der Vernunft einen Klassiker der marxistischen Geschichtsschreibung neu auf.

Kautsky führt uns mit seiner historischen Untersuchung in die Welt der antiken Gesellschaften und zeichnet deren Niedergangsprozess nach. Schritt für Schritt legt er dar, wie die Krise der damaligen Produktionsweise und der Ökonomie ihren Ausdruck in einer Krise aller politischen Institutionen und gesellschaftlichen Beziehungen sowie des damaligen Denkens, der vorherrschenden Weltanschauungen und religiösen Ansichten fand. Die Parallelen der gegenwärtigen Krise des Weltkapitalismus zum Untergang des römischen Reiches sind augenscheinlich. Kautskys Arbeit ermöglicht einen tieferen Einblick in die Prozesse, die sich im Zuge einer solchen organischen Systemkrise entfalten. Der Ursprung des Christentums ist somit weit mehr als nur von historischem Interesse. Das Buch gibt uns eine Methode in die Hand, auch die heutige Krise, die alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst, einer materialistischen Analyse zu unterziehen.

Das Buch erschien erstmals 1908 im Dietz-Verlag und stellte dereinst den Höhepunkt der Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Urchristentums in der frühen Sozialdemokratie dar. Anknüpfend an die Evangelienkritik Gotthold Ephraim Lessings und die Forschungsarbeit von Bruno Bauer, der als Erster versuchte, das Entstehen des Christentums als Produkt der griechisch-römischen sowie der jüdischen Welt zu erklären, hatte bereits Friedrich Engels mehrere wichtige Arbeiten zur Geschichte des Urchristentums vom Standpunkt des Wissenschaftlichen Sozialismus vorgelegt. Diese Debatten und das Entstehen einer immer stärker und selbstbewusster auftretenden Arbeiterbewegung wurden zu Recht als Bedrohung für die Herrschaft der Kirche gesehen.

Die Theologie im Deutschland des 19. Jahrhunderts sah daher ihre vorrangige Aufgabe darin, »dem Volk die Religion zu erhalten«. Aus diesem Motiv heraus versuchte etwa Adolf Harnack, der bedeutendste Theologe und Kirchenhistoriker seiner Zeit, eine Neubewertung der Person Jesus, aus dem er einen sozialliberalen Reformer machte und der allen Teilen der Gesellschaft gerecht werde. Andere Richtungen – verkörpert durch den Reformtheologen Albert Kalthoff oder Otto Pfleiderer – gingen einen Schritt weiter, begnügten sich nicht mit Bibelkritik, sondern suchten auch nach den soziologischen Ursachen für das Entstehen des Christentums.

Franz Mehring schrieb in seiner Rezension von Ursprung des Christentums im Feuilleton der Neuen Zeit über diese Theologen: »Ihnen allen fehlt die wissenschaftliche Methode, die Kautsky besitzt, der an seinem Teil nicht beanspruchen kann und natürlich auch nicht beansprucht, an Beschlagenheit in den alten Kirchenvätern mit Harnack oder Pfleiderer einen erfolgreichen Wettkampf zu unternehmen.« Doch gestützt auf die Methode des historischen Materialismus kam Karl Kautsky zu Ergebnissen, die die Geschichte der antiken Welt und speziell des Urchristentums in völlig neuem Licht zeigten. Die Darstellung der Entwicklung der römischen Welt und noch mehr des Judentums, dessen Geschichte noch viel unbekannter ist als jene des Imperium Romanum, zeigt, welchen Fortschritt der historische Materialismus in der Erkenntnis geschichtlicher Zusammenhänge möglich machte. Kautsky, der Anfang des 20. Jahrhunderts als der »Papst der Zweiten Internationale« galt, legte mit diesem Buch ein zentrales Werk der marxistischen Geschichtsschreibung vor, dessen Erkenntnisse über die antike Welt und die Herausbildung der urchristlichen Gemeinde damals revolutionär waren. Der Ursprung des Christentums erschüttert alle herkömmlichen Bilder von der römischen Weltmacht, dem Judentum und der urchristlichen Gemeinde.

Das Buch wurde in der Folge sehr positiv in der Arbeiterbewegung aufgenommen. In allen wichtigen sozialdemokratischen Presseorganen erschienen Rezensionen. Max Adler fasste in seiner Rezension des Buches in der austro-marxistischen Theoriezeitschrift Der Kampf Kautskys Leistungen in Bezug auf dieses Thema folgendermaßen zusammen: 1) lieferte er eine ökonomische Analyse für den Niedergang der antiken Hochkulturen, auf deren Trümmern das Christentum entstehen konnte; 2) zeigte er, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen die christliche Messiasidee dem Streben der Armen und Entrechteten einen Ausdruck gab und wie auf diese Weise eine neue Weltreligion entstehen konnte und 3) wies er nach, »daß das Christentum, welches zur Weltherrschaft gelangte, schon in der ersten Zeit etwas ganz anderes war, als jenes, das auf Golgatha litt«.

Dass Kautskys Werk, das laut Mehring den »revolutionären Geist« der damaligen Sozialdemokratie verkörperte, bei seinem Erscheinen gerade deshalb von den Vertretern der herrschenden Ordnung als Kriegserklärung angesehen wurde, zeigt folgende Buchbesprechung aus der Arbeiterinnen-Zeitung, die von der proletarischen Frauenbewegung in Österreich herausgegeben wurde.

Sie empfahl ihren LeserInnen dieses Buch kurz nach seinem Ersterscheinen mit folgenden Worten:

»Ursprung des Christentums – So lautet der Titel eines Buches, dessen erste Seiten kürzlich von einem Staatsanwalt in Böhmen konfisziert worden sind. Warum? Weil sie an dem Dogma der kirchlichen Überlieferungen rütteln, ja, weil nachgewiesen wird, daß gar vieles von dem, was uns die Vertreter der Religion als erwiesen und wahr erzählen, eben nicht wahr ist.
Die Darstellung ist fesselnd und spannend und nur schwer entschließt man sich, die Lektüre zu unterbrechen.
Freilich wird manche festsitzende Meinung zerstört werden. (...) Zum höchsten Grad fesselnd sind die Abschnitte über das römische Kaiserreich und über die Geschichte des Judentums. Möge keine Arbeiterin zögern, nach dem Buch zu greifen, wenn sie dazu Gelegenheit hat, es wird ihr Stunden der höchsten Anregung bringen.«

So darf es auch nicht verwundern, dass prompt auch diese Ausgabe der Arbeiterinnen-Zeitung »im Namen seiner Majestät des Kaisers« konfisziert wurde, weil mit dem zitierten Artikel »Gott gelästert« worden sei. Die politische Macht der katholischen Kirche ist heute unvergleichlich schwächer, wodurch wir uns bei der Neuauflage dieses Werks ähnliche Repressalien wohl ersparen werden.

Kautskys Ursprung des Christentums war bis 1923 insgesamt 13 Mal aufgelegt worden. In der Folge ist dieser Klassiker jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie wir meinen. Die materialistische Geschichtsauffassung, die Kautsky hier mit großer Fertigkeit an diesem Phänomen von welthistorischer Bedeutung anwendet, ist noch immer das beste Werkzeug für jene, die die Welt nicht nur interpretieren, sondern auch verändern wollen. Die revolutionäre Begeisterung des Urchristentums soll ihnen für diese Aufgabe die nötige Inspiration geben.

Oktober 2011
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Inhalt

Vorwort zur deutschen Neuauflage (von Alan Woods)

Vorwort (von Karl Kautsky)

I. Die Persönlichkeit Jesu
1. Die heidnischen Quellen
2. Die christlichen Quellen
3. Der Kampf um das Jesusbild

II. Die Gesellschaft der römischen Kaiserzeit
1. Die Sklavenwirtschaft

a. Der Grundbesitz
b. Die Haussklaverei
c. Die Sklaverei in der Warenproduktion
d. Die technische Rückständigkeit der Sklavenwirtschaft
e. Der ökonomische Niedergang

2. Das Staatswesen

a. Staat und Handel
b. Patrizier und Plebejer
c. Der römische Staat
d. Der Wucher
e. Der Absolutismus

3. Denken und Empfinden der römischen Kaiserzeit

a. Haltlosigkeit
b. Die Leichtgläubigkeit
c. Lügenhaftigkeit
d. Menschlichkeit
e. Die Internationalität
f. Religiosität
g. Monotheismus


III. Das Judentum
1. Israel

a. Semitische Völkerwanderungen
b. Palästina
c. Die Gottesvorstellung im alten Israel
d. Handel und Philosophie
e. Handel und Nationalität
f. Die Völkerstraße Kanaan
g. Klassenkämpfe in Israel
h. Der Untergang Israels
i. Die erste Zerstörung Jerusalems

2. Das Judentum seit dem Exil

a. Das Exil
b. Die jüdische Diaspora
c. Die jüdische Propaganda
d. Der Judenhaß
e. Jerusalem
f. Die Sadduzäer
g. Die Pharisäer
h. Die Zeloten
i. Die Essener


IV. Die Anfänge des Christentums
1. Die urchristliche Gemeinde

a. Der proletarische Charakter der Gemeinde
b. Klassenhaß
c. Kommunismus
d. Einwände gegen den Kommunismus
e. Die Verachtung der Arbeit
f. Die Zerstörung der Familie

2. Die christliche Messiasidee

a. Das Kommen des Reiches Gottes
b. Die Abstammung Jesu
c. Das Rebellentum Jesu
d. Die Auferstehung des Gekreuzigten
e. Der internationale Erlöser

3. Judenchristen und Heidenchristen

a. Die Agitation unter den Heiden
b. Der Gegensatz zwischen Juden und Christen

4. Passionsgeschichte Christi
5. Die Entwicklung der Gemeindeorganisation

a. Proletarier und Sklaven
b. Der Niedergang des Kommunismus
c. Apostel, Propheten und Lehrer
d. Der Bischof
e. Das Klosterwesen

6. Christentum und Sozialdemokratie

Leben und Werk von Karl Kautsky (von Gernot Trausmuth)

Anhang
Ortsregister
Namensregister
Sachregister

 

 

Der Arabische Frühling - Revolution bis zum Sieg!

 

Die Internationale Marxistische Strömung (IMT) hat über www.marxist.com und die arabischsprachige Website www.marxy.com von Beginn an die revolutionären Bewegungen in der arabischen Welt mit Analysen, Berichten und konkreter Solidaritätsarbeit verfolgt und unterstützt. Dieses Manifest ist das Ergebnis eines breit geführten internationalen Diskussionsprozesses und richtet sich an alle, die einen Ausweg aus der kapitalistischen Sackgasse suchen, speziell an die RevolutionärInnen in der arabischen Welt.


 

 

Aufstand der Vernunft Nr. 9:  Die Arabische Revolution

Die Revolutionen in Tunesien und Ägypten lösten in der gesamten arabischen Welt von Nordafrika bis in die Golfregion einen Flächenbrand aus. In einem Land nach dem anderen fordern die Unterdrückten und Ausgebeuteten die herrschenden Eliten heraus und verlangen Demokratie sowie Antworten auf Armut, Arbeitslosigkeit und die generelle Perspektivlosigkeit. Mit gutem Grund sprechen wir daher von der Arabischen Revolution.

Tunesien und Ägypten liefern Lehrbeispiele für das Modell einer „Revolution in Permanenz“. Das vorliegende Manifest der Internationalen Marxistischen Strömung versucht anhand der ersten Etappen dieser Revolution die marxistische Revolutions- und Staatstheorie auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Es unterzieht die unterschiedlichen Klassenkräfte einer materialistischen Analyse und unterstreicht dabei die zentrale Rolle der ArbeiterInnenklasse in diesen Revolutionen.

Frei nach Marx sehen wir unsere Aufgabe aber nicht nur in der Interpretation dieser historischen Ereignisse, sondern auch in der radikalen Umwälzung der Verhältnisse. Dieses Manifest richtet sich bewusst an die fortgeschrittensten Teile der revolutionären Bewegung in der arabischen Welt und legt in Grundzügen das Programm und die Methoden dar, mit denen MarxistInnen für den Sieg dieser Revolutionen kämpfen.

Bestelle dir deine Ausgabe des Manifests!

Die Arabische Revolution
Manifest der Internationalen Marxistischen Strömung
Thawra hatta‘l nasr! – Revolution bis zum Sieg!

ISBN: 978-3-9502191-5-9
50 Seiten

Preis: 4 Euro (+ Versand)
Solipreis: 6 Euro (+ Versand)

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Denkzettel - Politische Erfahrungen im Zeitalter der permanenten Revolution (Leo Trotzki)

Das vorliegende Buch bietet einen hervorragenden Überblick über Leo Trotzkis Denken und seine politische Aktivität, die sich vom Anbruch des 20. Jahrhunderts bis zu seiner Ermordung durch Stalins Agenten im Jahr 1940 zieht.


Er ist ein wahrhaft großer Vertreter des revolutionären Marxismus, stand an der Spitze beider russischer Revolutionen von 1905 und 1917 und zählt auch zu deren herausragenden Chronisten. Mit dem Kampf gegen die Stalinisierung der russischen Revolution und der historischen Analyse dieses Prozesses hinterließ er den nachgeborenen Generationen revolutionärer Marxistinnen und Marxisten ein schlagkräftiges Gegenargument zum angeblichen Scheitern des sozialistischen Projektes.

Trotzkis Sprachgewalt und seine weit gefächerten Interessen machen ihn für ein breites Lesepublikum interessant. Seine Feder greift weit über Tagespolitik hinaus, setzt sich fachkundig mit Literatur und Psychoanalyse, der Anwendung der materialistischen Dialektik auf die modernen Naturwissenschaften und den Fragen der menschlichen Alltagskultur auseinander. 

Der vorliegende Band beinhaltet eine bedeutende Auswahl an 58 Texten Trotzkis und liegt mit einem erweiterten Register sowie einem neuen Vorwort erstmals seit über 20 Jahren dem deutschsprachigen Publikum vor.

 

"Die gegenwärtige Weltkrise bezeugt in besonders tragischer Weise, wie sehr der Mensch, der auf den Boden des Ozeans hinabtaucht, in die Stratosphäre emporsteigt, sich auf unsichtbaren Wellen mit den Antipoden unterhält, wie sehr dieser stolze und verwegene Gebieter der Natur Sklave der blinden Mächte der eigenen Wirtschaft bleibt. Die geschichtliche Aufgabe unserer Epoche besteht darin, das entfesselte Spiel des Marktes durch einen vernünftigen Plan zu ersetzen, die Produktionskräfte zu disziplinieren, sie zu zwingen, in Harmonie zusammenzuwirken, den Bedürfnissen des Menschen gehorsam dienend."
Leo Trotzki, 1932

Leo Trotzki - Denkzettel
Politische Erfahrungen im Zeitalter der permanenten Revolution
AdV-Verlag
496 Seiten
ISBN 978-3-9502191-4-2

Preis: 24 Euro

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Inhalt

Einleitung (Alan Woods)

I Jugend und erstes Exil: 1879-1905
(1) Über Optimismus und Pessimismus; über das 20. Jahrhundert und viele andere Themen
(2) Das Proletariat und die Revolution

II Die Revolution von 1905
(3) Der Sowjet von 1905 und die Revolution (Fünfzig Tage)
(4) Rede vor dem zaristischen Gerichtshof

III Revolutionäre Perspektiven und zweites Exil: 1906-1914
(5) Die Theorie der permanenten Revolution
(6) Der neue Aufstieg

IV Der erste Weltkrieg: 1914-1917
(7) Der Krieg und die Internationale
(8) Das Zimmerwalder Manifest

V Die Revolution von 1917
(9) Das Gesetz der ungleichmäßigen und kombinierten Entwicklung
(10) Die Bolschewiki und Lenin
(11) Rede im Sowjet gegen die Koalitionsregierung
(12) Solidaritätserklärung mit den bolschewistischen Führern
(13) Der Kongreß der Sowjetdiktatur

VI Die Rote Armee und der Bürgerkrieg: 1918-1921
(14) Merkblatt für Rotarmisten
(15) Die Rote Armee grüßt den Generalstab der Revolution
(16) Terrorismus in Krieg und Revolution

VII Die ersten fünf Jahre der Kommunistischen Internationale: 1919-1924
(17) Über den Fortschritt der proletarischen Revolution

VIII Die Aufgaben des sowjetischen Wiederaufbaus: 1921-1926
(18) Rußland und die kapitalistische Welt

IX Der Kampf gegen die stalinistische Bürokratie: 1923-1929
(19) Der Neue Kurs
(20) Thesen über Revolution und Konterrevolution
(21) Kritik der Ideologie des »Sozialismus in einem Lande«
(22) Der sowjetische Thermidor

X Europa: 1923-1940
(23) Italien: Wie Mussolini siegte
Deutschland: Der Aufstieg des Nationalsozialismus
(24) Der Zyklus der Entwicklung zum Faschismus
(25) Die Krise des deutschen Kapitalismus
(26) Die Tragödie des deutschen Proletariats
(27) Porträt des Nationalsozialismus
(28) Frankreich: Am Wendepunkt
(29) Spanien: Der Bürgerkrieg

XI Die englischsprachige Welt: 1917-1940
(30) England: Die Fabiertheorie des Sozialismus
Die Vereinigten Staaten von Amerika
(31) Amerikanische Sozialistenführer
(32) Der »pazifistische« Imperialismus der Vereinigten Staaten
(33) Wenn Amerika kommunistisch würde
(34) Faschismus und New Deal
(35) Die Zukunft der Vereinigten Staaten

XII Die koloniale Welt: 1923-1940
(36) Aussichten und Aufgaben im Fernen Osten
(37) Die zweite chinesische Revolution: 1925-1927
(38) Offener Brief an die indischen Arbeiter
(39) Die Zukunft Lateinamerikas

XIII Die IV. Internationale: 1933-1940
(40) Der Todeskampf des Kapitalismus
(41) Der Zweite Weltkrieg

XIV Die Moskauer Prozesse: 1936-1938
(42) Ich setze mein Leben ein!
(43) Warum und wozu diese Prozesse?

XV Die Entartung der Russischen Revolution und der Weg zu ihrer Erneuerung
(44) Wohin treibt die Sowjetunion?
(45) Die UdSSR und die Probleme der Übergangsepoche
(46) Brief an die Arbeiter der UdSSR

XVI Klassiker des Marxismus
(47) Neunzig Jahre »Kommunistisches Manifest«
(48) Zu Lenins 50. Geburtstag

XVII Kultur, Literatur, Kunst und Moral
(49) Der Kampf um eine kultivierte Sprache
(50) Kultur und Sozialismus
(51) Literatur und Revolution
(52) Tolstoi: Dichter und Rebell
(53) Ziele und Mittel

XVIII Wissenschaft und Philosophie
(54) Dialektischer Materialismus und Wissenschaft
(55) Radioaktivität und Materialismus
(56) ABC der materialistischen Dialektik

XIX Trotzkis Testament (57)

XX Eine Vision der Zukunft (58)

Leben und Schriften (Helmut Dahmer)

 

Von Flammen und Dampfkesseln - Die Russische Revolution von 1917

Sechster Band der Theoriereihe "Aufstand der Vernunft" erschienen!! 

Wenn Ken&Barbie streiken - Marxismus und Geschlechter-verhältnis

Der neue Band unseres Theoriemagazins "Aufstand der Vernunft" ist dem Thema "Marxismus und Frauenunterdrückung" gewidmet. Es handelt sich dabei um das Ergebnis eines kollektiven Diskussionsprozesses der marxistischen Strömung "Der Funke", der auf allen Ebenen der Strömung zwei Jahre lang geführt wurde. Wir konnten dabei auf wenig brauchbares revolutionär-marxistisches Material zurückgreifen und mussten viele Fragen selbst klären. Wir wollten die Theorien und Konzepte des sog. "marxistischen" oder des "sozialistischen" Feminismus nicht kritiklos übernehmen, sondern unterzogen sie einer genauen Prüfung.


"Aufstand der Vernunft" Nr.7:
WENN BARBIE UND KEN STREIKEN - Marxismus und Geschlechterverhältnis

Die Herausgabe dieses Theoriemagazins war uns vor allem deshalb
wichtig, weil wir erkannten, wie viele Hindernisse der Einheit der
Geschlechter im revolutionären Kampf, und überhaupt in der gesamten
Arbeiterbewegung, noch entgegenstehen. Sexismus hat gerade auch
in der deutschen und österreichischen Arbeiterbewegung eine mächtige Tradition
und ist ein zentrales Werkzeug der reformistischen Bürokratie und der
Bürgerlichen, um die Bewegung zu spalten. Der Sexismus ist aber leider
selbst in den Köpfen von linken Männern und Frauen tief verwurzelt.

Warum es Sexismus gibt, wie er erfolgreich bekämpft werden kann und
wie linke Organisationen die Einbeziehung von Mitstreiterinnen
verstärken können, damit beschäftigt sich der Text "Sexismus,
Klassenkampf und revolutionäre Organisation".

Heute wird von vielen Linken der Begriff Feminismus mit Kampf für
Frauenbefreiung gleichgesetzt. In Wirklichkeit besteht der Feminismus
aus einer Reihe von theoretischen Konzepten. Konzepten, die in
wichtigen Punkten, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, den
marxistischen Vorstellungen zum Kampf für Frauenbefreiung
widersprechen. Der Text "Marxismus und Feminismus" unterzieht die
bürgerliche Frauenbewegung und die Repräsentantinnen der wichtigsten
Strömungen des Feminismus einer marxistischen Kritik.

Der Beitrag "Die Rolle von Frauen in der Geschichte" wurde bereits als
Broschüre veröffentlicht. Dieser Text behandelt die Geschichte der
Frauenunterdrückung und des Emanzipationskampfs von der Urgesellschaft
bis heute.

In den Texten "Ökonomische Frauenunterdrückung" und "Die soziale
Unterdrückung der Frau und die Reproduktion sexistischer Ideologie"
werden schließlich wichtige Aspekte der Frauenunterdrückung vertieft.

Gerade im deutschen Sprachraum wurden feministische Ideen oft
kritiklos von der Linken übernommen. Wir hoffen, mit diesem Band
unseres Theoriemagazins einen Beitrag zur Debatte um die richtigen
Strategien zur Befreiung der Frau, zur Aufhebung der Unterdrückung des
Menschen durch den Menschen, leisten zu können.


WENN BARBIE UND KEN STREIKEN - Marxismus und Geschlechterverhältnis
Aufstand der Vernunft, Band 7
208 Seiten, Preis: 9 Euro
ISBN-13: 978-3-9502191-2-8

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Marx und Engels - nicht nur für Anfänger

Vierter Band der Theoriereihe "Aufstand der Vernunft" erschienen!!  


Die Ausgabe basiert auf Schulungsvorträgen, die der russische Revolutionär David Rjazanov in den frühen 1920er Jahren für junge ArbeiterInnen hielt.

In den letzten Jahren erlebten wir weltweit wachsenden Widerstand gegen Sozialabbau, kapitalistische Globalisierung und Krieg. Eine neue Generation betritt die politische Bühne und kämpft für eine Welt ohne Unterdrückung und Ausbeutung. An sie richtet sich "Marx und Engels nicht nur für Anfänger".

Es bietet eine einzigartige Darstellung der Entwicklung der Theorie von Marx und Engels vor dem Hintergrund der Geschichte des Kapitalismus und der internationalen Arbeiterbewegung. Rjazanov wendet dabei die von Marx entwickelte Methode des historischen Materialismus auf das Leben und Werk von Marx und Engels selbst an.

Rjazanov beweist mit diesem Buch, dass er den Marxismus und die Geschichte der Arbeiterbewegung gründlich studiert hat und als aktiver Teilnehmer an der russischen Revolution die materielle Gewalt dieser Ideen selbst erlebt hat.

"Marx und Engels nicht nur Anfänger" stellt bis zum heutigen Tag eine hervorragende Einführung in den Marxismus dar. In diesem Buch erleben wir Marx und Engels vor allem nicht nur als bedeutende Philosophen, Wissenschaftler und Kapitalismuskritiker, sondern vor allem als Revolutionäre im Dienste der Arbeiterbewegung.


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Aufstand der Vernunft Nr.4 - Marx und Engels nicht nur für Anfänger

Dezember 2005 186 S.
Normalpreis/Solidaritätspreis €6/€9

 

Die Deutsche Revolution 1918 - 1923

Dritter Band der Theoriereihe "Aufstand der Vernunft" erschienen!! 

Veranstaltungen

Lesekreis zu "Lohnarbeit & Kapital"
Mi, 22.Februar - 19.00
Darmstadt



 
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