"Der Aufstieg und Fall der Kommunistischen Internationale"

Inhalt: 

  • Einleitung von Alan Woods (Juli 1975)

  • Ted Grant: Der Aufstieg und Fall der Kommunistischen Internationale (1943)

Wie in Vietnam der US-Imperialismus besiegt wurde

Amerikanische Studenten verbrennen ihren Einberufungsbefehl. Jane Fonda protestiert. Bauarbeiter mit Schutzhelmen verprügeln protestierende StudentInnen. Diese Bilder der Anti-Vietnamkriegsproteste werden einem angesichts der erneuten Kriegsvorbereitungen in den USA in Erinnerung gerufen.

Die Fotographie der Schutzhelme tragenden Bauarbeiter war die einzige auf der ganzen "Resistance" - Ausstellung im Stockholm Museum der Modernen Künste auf welcher überhaupt irgendwelche ArbeiterInnen zu sehen waren. Das Ziel dieser Ausstellung war es über die Protestbewegungen der 1960er Jahre bis heute zu berichten. Die Ausstellung erzeugt den Eindruck, dass sich einzig ein paar unerschrockene Individuen gegen den US-Imperialismus gewehrt haben. Doch die Wirklichkeit war anders und wird anders sein.

Weder protestierende StudentInnen (Studenten wurden übrigens nicht einberufen) noch einzelne Intellektuelle, noch die militärischen Eroberungen der vietnamesischen Armee haben wesentlich zum Frieden in Vietnam beigetragen. Es war die amerikanische ArbeiterInnenklasse, in Uniform und ohne, welche mehr als alles andere diesem Krieg ein Ende gesetzt hat. 

Geschichte der Internationalen

Einleitung

Internationalismus ist nichts, was ein Marx oder ein Engels erfunden haben, sondern hat seine Wurzeln im Kampf der Arbeiterklasse selbst. Die erste Manifestation eines internationalen Klassenbewusstseins fällt eigentlich mit den ersten politischen Kämpfen der ArbeiterInnen zusammen. Als 1834 in Lyon die französischen ArbeiterInnen einen Aufstand organisieren, schicken englische GenossInnen eine Grußbotschaft, in der sie sich mit dem Kampf der französischen Proletarier solidarisieren. Schon die ersten revolutionären Organisationen der Arbeiterklasse (die sich bereits vor dem Herausbilden des modernen Proletariats gründeten und hauptsächlich Handwerker vereinigten), wie der Bund der Kommunisten, versuchten Ansätze einer internationalen Organisation aufzubauen. 

1945: Das war kein vollständiger "Neuanfang"

Nach dem barbarischen Wüten der Nazi-Diktatur, nach dem Holocaust und dem Inferno des Zweiten Weltkriegs war in der deutschen Bevölkerung, und vor allem in der Arbeiterklasse die Sehnsucht nach einem Neuanfang ohne das explosive Gemisch aus Faschismus, Militarismus und Kapitalismus stark verbreitet. Den Verantwortlichen für die Katastrophe - Nazis, Kriegstreibern und Kriegsgewinnlern in der Wirtschaft - sollte endgültig das Handwerk gelegt und die Herrschaft aus der Hand genommen werden. Dies war der vorherrschende Zeitgeist 1945. Doch an einem wirklichen Neubeginn waren weder die alten deutschen Eliten und Nazi-Kollaborateure noch die westlichen Besatzungsmächte interessiert. 

Weder Indien noch Pakistan. Für eine sozialistische Föderation

Ted Grant zum Krieg zwischen Indien und Pakistan im Herbst 1965.

 

Die Krise wegen Suez

Die vergangenen paar Jahrzehnte seit dem ersten Weltkrieg waren die Periode proletarischer Revolutionen oder Konterrevolutionen, von Kolonialaufständen und von Kriegen, wie Lenin und Trotzki vorhergesagt hatten.

 

Der indisch-pakistanische Krieg

Die Konflikte an den Grenzen von Indien und Pakistan nehmen zu. Beide Seiten bereiten sich auf einen Showdown vor. In den instabilen Beziehungen seit der Teilung Indiens war die Lage selbst im Grenzkrieg um Kaschmir 1965 nie so angespannt. Seit der Schaffung des Kapitalisten-Großgrundbesitzer-Staats Indien und des reaktionären theokratischen Staats Pakistan mit dem imperialistischen Ziel des Teile und Herrsche waren die Beziehungen zwischen den pakistanischen und indischen herrschenden Klassen immer ein erbitterter Gegensatz.

 

Die argentinische Revolution

Mit dem Zusammenbruch der Militär- und Polizeidiktatur und der Machtübernahme von Perón/Campora wurde Argentinien ein Schlüsselland in Lateinamerika und selbst der Welt.

 

Große Koalition 1966-69 – ein Vorbild für heute?

Im Herbst 1966 brach die damalige Koalition aus CDU/CSU und FDP auseinander. Am 1. Dezember 1966 wurde dann die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD gebildet. Damit war die SPD erstmals an einer Bundesregierung beteiligt. Wie kam es dazu? Warum loben SPD-Veteranen die damalige Große Koalition als Vorbild für heute? Wo liegen die Unterschiede?

Geschichte der BRD: Die 1980er Jahre unter Kanzler Kohl

Eine schwere internationale Wirtschaftskrise 1981/82 brachte der BRD eine Rekordarbeitslosigkeit von offiziell weit über 2 Millionen. Unüberwindbare Spannungen zwischen FDP und SPD wie auch die Enttäuschung vieler Arbeiter und Gewerkschafter mit dem Sparkurs der „eigenen" Regierung brachten das Ende einer Epoche - der 13jährigen SPD/FDP-Regierungszeit.
Modulblock Revolution

Heute vor 100 Jahren:

Modulblock DefenceMarxism

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