Israel: „Das Volk will soziale Gerechtigkeit“

Der Arabische Frühling hat nun auch Israel erfasst und dort zum Aufblühen einer sozialen Protestbewegung historischen Ausmaßes geführt.
Am Samstag, 3. September 2011 fand die bisher größte Demonstration in der Geschichte Israels unter dem Motto „Marsch der Millionen“ statt.

Die Arabische Revolution ist in Israel angekommen

Israel wird derzeit von der größten sozialen Protestbewegung seiner Geschichte erschüttert. Unglaubliche Szenen spielen sich in Tel Aviv ab. Am Samstag, den 7. August gingen über 300.000 Menschen in einer Stadt mit weniger als einer halben Million Einwohner auf die Straße. Auch anderswo fanden am Samstag Demonstrationen statt, so versammelten sich 30.000 in Jerusalem und tausende in anderen Städten im ganzen Land.

Aserbaidschan - Menschen gehen trotz Repression auf die Straße

Inspiriert von den revolutionären Bewegungen im arabischen Raum fanden in den letzten Wochen auch in der Kaukasus-Republik Proteste statt: gegen die Elite in Baku, die undemokratischen Zustände, Korruption und die Verletzung der Meinungsfreiheit. Aserbaidschan war einer der wichtigsten Öllieferanten der Sowjetunion, bis heute ist das Land vor allem dafür bekannt.

Die Revolution im Jemen: das Saleh-Regime am Rande des Zusammenbruchs

Trotz der brutalen Massaker des Regimes an Demonstranten am Freitag, den 18. März gewinnt die Revolution im Jemen zunehmend an Fahrt. Der Staatsapparat ist gespalten und der Großteil der Armee hat sich gegen Präsident Saleh gewendet. Nachdem Repression als Mittel dabei versagt hat die Revolution niederzuwerfen, versuchen die herrschenden Eliten und die imperialistischen Mächte nun verzweifelt eine „sichere“ Alternative zu finden.

Syrien: Die Menschen haben genug - Terror wird das Regime nicht retten

Von einer spontanen Demonstration mit 1500 Teilnehmern, die damit endete, dass der Innenminister sich vor der Menge in Damaskus entschuldigte, über Tausende, die in Daraa unter den Schüssen der Sicherheitskräften demonstrierten, bis zu den Protesten in den von Kurden bewohnten Gebieten: In Syrien brodelt es und die Situation ist dabei, in eine Revolution umzuschlagen.

Syrien: Die Menschen haben genug - Terror wird das Regime nicht retten

Von einer spontanen Demonstration mit 1500 Teilnehmern, die damit endete, dass der Innenminister sich vor der Menge in Damaskus entschuldigte, über Tausende, die in Daraa unter den Schüssen der Sicherheitskräften demonstrierten, bis zu den Protesten in den von Kurden bewohnten Gebieten: In Syrien brodelt es und die Situation ist dabei, in eine Revolution umzuschlagen.

Pakistan: Revolutionäre Fluthilfe und Protestaktion in Multan

Camp in Multan Pakistan steht vor einer großen Katastrophe durch die jüngsten Überschwemmungen. Millionen von Menschen haben alles verloren. Die gesamte staatliche Infrastruktur ist zusammengebrochen. Diese Flut hat die Farce der kapitalistischen Entwicklung aufgezeigt. Die herrschenden Klasse Pakistans ist dafür verantwortlich. Sie haben das Leben von Millionen Menschen durch ihre Korruption, Misswirtschaft und Unfähigkeit fahrlässig zerstört.

Israelische Armee stürmt „Solidaritätsflotte“

In der Nacht von 30. auf 31. Mai 2010 stürmt die israelische Armee das Hauptschiff der „Solidaritätsflotte“, die auf dem Weg nach Gaza war, um Hilfsgüter zu liefern. Bis jetzt gibt es 19 Tote und über 60 Verwundete.
Seit die Hamas 2007 im Gaza-Streifen an die Macht gekommen war, gilt eine Seeblockade; dementsprechend müssen sämtliche Lieferung nach Gaza über Israel laufen.

Mord auf hoher See

Die israelische Marine hat am heutigen Tag in internationalen Gewässern einen Hilfskonvoi angegriffen, der den blockierten Gaza-Streifen mit humanitären Gütern versorgen wollte. Die Erstürmung der zivilen Schiffe in einer Kommandoaktion hat letzten Meldungen zufolge mindestens 19 Menschenleben gekostet. In einer weniger neutralen Sprache formuliert: die Israel Defense Force (IDF) hat mindestens 19 Zivilisten ermordet! Die Folgen für die Stabilität der internationalen Beziehungen sind unabsehbar.

Pakistan: 256 bei Merck Marker entlassene Arbeiter kämpfen um ihre Wiedereinstellung

256 Arbeiter des Chemieunternehmens Merck Marker in Quetta, die im vergangenen Jahr entlassen wurden, kämpfen immer noch um ihre Wiedereinstellung und rufen Merck-Maker-Beschäftigte in anderen Ländern zur Solidarität auf. Am 1. Mai 2010 feierten die PTUDC (Pakistan Trade Union Defence Campaign) und die Pakistan Workers’ Federation in Quetta den Maifeiertag als Kampftag.
Modulblock Revolution

Heute vor 100 Jahren:

Modulblock DefenceMarxism

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