Der Weltkapitalismus in der Krise (Teil 2)

Die Ökonomen halten standfest an der alten Illusion fest, dass eine weltweite Rezession unmöglich sei. Angeblich hätten sie die Lehren der Vergangenheit gelernt (so wie ein Trunkenbold nach einem Kater). Sie stellten die Behauptung auf, dass die Finanzkrise auf die USA beschränkt bliebe, dass sich die US-Wirtschaft vom Rest der Welt abkoppeln ließe (auch wenn sie damit ihrer bisherigen These von der Globalisierung widersprechen); dass Europa und China die neuen Lokomotiven der Weltwirtschaft würden usw.

Der Weltkapitalismus in der Krise (Teil I)

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Die finanzielle Panik in den USA erzeugt Wellen, die die gesamte Welt zu überfluten drohen. Das verändert das Bewusstsein von Millionen Menschen. Ende September gab es eine Demonstration, zu der der Gewerkschaftsdachverband New York Central Labor Council aufgerufen hatte, an der ungefähr 1000 ArbeiterInnen teilnahmen, Bauarbeiter, Stahlarbeiter, Installateure, Rohrleger, aber auch LehrerInnen, Stadtangestellte und andere.

Der Hunger wächst - Lebensmittelkrise führt weltweit zu sozialen Unruhen

Seit Jahren steigen die Nahrungsmittelpreise weltweit extrem an, was nun in vielen Entwicklungsländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zu blutigen sozialen Unruhen führte. In Ägypten, Kamerun, Mauretanien, Äthiopien, Burkina Faso, Madagaskar, der Elfenbeinküste, Haiti, Indonesien, Bangladesch sowie den Philippinen kam es in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten zu gewaltsamen Aufständen, politischen Demonstrationen und Streiks mit zahlreichen Toten.

Terroranschläge in Ägypten: Wer trägt die Verantwortung?

Ägypten wurde gestern durch Selbstmordattentate in verschiedenen Großstädten erschüttert, bei denen mindestens 45 Menschen starben und über 100 verletzt wurden. 

Fünf Jahre nach Gaddafis Tod: Die Bilanz der imperialistischen Intervention

Vor fünf Jahren, am 20.Oktober 2011, wurde Muammar Gaddafi gefangen genommen und von Milizen des Nationalen Übergangsrates mit aktiver Unterstützung durch den französischen Geheimdienst erschossen. Was aber haben die Imperialisten erreicht?

Ökonomische FreiheitskämpferInnen

Südafrika. Seit dem Ende der Apartheid war die südafrikanische Politik vor allem durch den African National Congress (ANC) dominiert. Nun steckt die Partei in ihrer tiefsten Krise. Paul Ziermann berichtet.

Was ist aus der arabischen Revolution geworden?

Vor fünf Jahren stürmten die arabischen Massen ohne Organisation, Plan oder Vorbereitung den Himmel, wie es Marx ausdrückte.

Militärputsch in Burkina Faso

Ein Jahr nach Ausbruch der Revolution im westafrikanischen Burkina Faso hat das Militär die Übergangsregierung unter Präsident Michel Kafando und Premierminister Isaac Zida abgesetzt und die Macht an sich gerissen.

Israelische Krisenregierung taumelt weiter

Nach sechs Wochen hektischem Kuhhandel und zwei Stunden vor dem Ende einer von der Verfassung vorgesehenen Frist, hat die Likud Partei von Benjamin Netanjahu eine neue Koalition in Israel zusammengeschustert. Dass bedeutet, dass Netanjahu mit einer knappen Mehrheit von 61 von 120 Sitzen in der Knesset an der Macht bleibt.

Südafrikas Gewerkschaften nach Mandela

Der Tod von Nelson Mandela, dem großen Freiheitskämpfer und ersten Präsidenten der Post-Apartheid-Ära, geht einher mit turbulenten Entwicklungen in der südafrikanischen Arbeiterbewegung. Schon die Trauerfeiern für den allseits respektierten “Madiba” brachten nicht die gewünschte Demonstration der nationalen Einheit, sondern eskalierten in offenen Unmutsäußerungen der Basis gegen die Spitzenvertreter des regierenden African National Congress (ANC), allen voran gegen Mandelas Nachfolger Zuma. Die letzten Monate waren bereits durch heftige Konflikte in den Massenorganisationen der südafrikanischen Arbeiterbewegung (ANC, Kommunistische Partei, Gewerkschaftsdachverband COSATU) gekennzeichnet.

Modulblock Revolution

Heute vor 100 Jahren:

Modulblock DefenceMarxism

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