Hände weg von unserem Krankenhaus! Keine Privatisierung! Die HSK-Kliniken gehören uns allen!

CDU und SPD wollen die kommunalen Wiesbadener Dr. Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) bis Jahresende im Schnellgang privatisieren und 49% der Anteile verkaufen. Zwar beteuern die Koalitionspartner, ihnen wäre ein „kommunaler Verbund“ am liebsten. Doch längst haben private Konzerne ein Auge auf unsere HSK geworfen. „Niemand will die HSK privatisieren“, behauptete der CDU-Stadtverordnete Reinhard Völker Anfang 2009 in der Stadtverordnetenversammlung. Mit ihm und seiner Partei würden die HSK „weder ganz noch teilweise privatisiert“, versprach SPD-Spitzenkandidat Axel Imholz bei einer HSK-Betriebsversammlung kurz vor der Kommunalwahl im März 2011. Alles Geschwätz von gestern.

35-Stunden-Woche verteidigt – Abwehrkampf geht weiter

Mit einer wochenlangen Streikbewegung in Druckereien und Zeitungsredaktionen konnten Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und massive Lohnabsenkungen verhindert werden. In den tarifgebundenen Betrieben der Druckindustrie bleibt es bei der 35-Stunden-Woche. Dies ist das zentrale Ergebnis einer achtwöchigen bundesweiten Streikbewegung im Mai und Juni, an der sich viele tausend Beschäftigte beteiligt hatten.

Griechenland brennt – der EGB pennt

Von 16.-19. Mai fand in Athen der 12. Kongress des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB), dem quasi alle großen Gewerkschaften in Europa angehören, statt. Eine Kampfstrategie gegen die Folgen der Krise bleibt der EGB aber weiter schuldig, berichtet unser Korrespondent. Auf dem Kongress waren 80 nationale Gewerkschaftsverbände vertreten. Der EGB repräsentiert somit den größten Teil der organisierten Arbeiterklasse in Europa.

„Notfalls die rote Fahne rausholen“: Mehrere tausend Journalisten kamen zu Streikversammlung

In der aktuellen Tarifauseinandersetzung um Löhne und Arbeitsbedingungen in Druckindustrie und Zeitungsverlagen haben sich am Donnerstag erneut bundesweit Tausende Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Höhepunkt des Aktionstags war eine zentrale Versammlung, zu der über 3000 Streikende aus mehreren Bundesländern in die Innenstadt von Frankfurt am Main gekommen waren. Aufgerufen hatten ver.di und der Journalistenverband DJV.

Arbeitskampf bis zum Herbst? Streikbewegung in der Druckindustrie braucht langen Atem

Begleitet von einem ganztägigen Warnstreik der Drucker der Frankfurter Societätsdruckerei (FSD) und der Redaktionsmitglieder der Frankfurter Neuen Presse (FNP) begann am Dienstagnachmittag in Frankfurt am Main eine neue Verhandlungsrunde zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) für die Druckindustrie.

35 Stunden-Woche zäh verteidigen

Rede von Hans-Gerd Öfinger bei der DGB-Maikundgebung 2011 in Wiesbaden zur aktuellen Tarifauseinandersetzung in der Druckindustrie und der Bedeutung der 35-Stunden-Woche. Bei der aktuellen Tarifrunde für die Druckindustrie und Zeitungsverlage steht viel auf dem Spiel. Hier geht es nicht nur...

...um die Abwehr von Tarifdumping,
...um gleiche Bezahlung und Bedingungen für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter
...und den Reallohn.

Kampf der Drucker um die Verteidigung der 35-Stunden-Woche

Im Rahmen der aktuellen bundesweiten Streikwelle in Zeitungsdruckereien und Redaktionen war Hessen am Freitag ein Streikschwerpunkt. Hochburgen der ganztägigen Warnstreiks, die bei Redaktionsschluss andauerten, waren die Zeitungsdruckerei Dierichs in Kassel und die Produktionsstätten der Tageszeitungen Frankfurter Rundschau (FR), Frankfurter Allgemeine (FAZ) und Frankfurter Neue Presse (FNP) unweit des Frankfurter Rhein-Main-Flughafens. Im südlich der Mainmetropole gelegenen in Neu-Isenburg versammelten sich am Mittag Druckereiarbeiter, Verlagsangestellte und Redakteure der Frankfurter Rundschau zu einer Streikversammlung vor dem FR-Druckzentrum.

Call Center – Testlabors des Kapitalismus

Erkan Dinar, aktiver Gewwerkschafter und Kreisvorsitzender DIE LINKE Ansbach/Weißenburg-Gunzenhausen (Bayern), berichtet in dem Interview über den Arbeitsalltag in einem Call Center und über die Schwierigkeiten, dort einen Betriebsrat und gewerkschaftliche Strukturen aufzubauen. Er wehrt sich jetzt gegen eine Kündigung. Erkan Dinar ist 30 Jahre alt und lebt in Weißenburg. Er ist gelernter Einzelhandelskaufmann und hat mehrere Jahre in zwei verschiedenen Vodafone-Shops gearbeitet.

Auftakt der Streikwelle in Hessen und dem Saarland

In Hessen nahmen nach ver.di-Angaben rund 2.300 Beschäftigte aus der Landesverwaltung, Universitäten und Unikliniken an Warnstreiks teil. Kundgebungen fanden in Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt, Gelnhausen und Kassel statt. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach drei Prozent Einkommenserhöhung, einem Sockelbetrag von 50 Euro und einer Übernahme von Ausgebildeten für wenigstens 24 Monate.

Mäßige Lohnerhöhungen bei der DB

Gut eine Woche nach dem Abschluss eines Branchentarifvertrags für Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs hat sich die Bahngewerkschaft EVG am Dienstag mit dem Vorstand der Deutschen Bahn AG (DB) auf eine mehrstufige maßvolle Lohnerhöhung geeinigt.

Modulblock Revolution

Heute vor 100 Jahren:

Modulblock DefenceMarxism

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