Pakistan: Marxisten im Wahlkampf von faschistischen Banden bedroht

Vor wenigen Tagen wurde der Anfang November verhängte Ausnahmezustand von Präsident Musharraf wieder aufgehoben. Nun läuft der Wahlkampf für die Parlamentswahlen am 8. Januar 2008 auf vollen Touren. Von freien und fairen Wahlen kann aber keine Rede sein. In drei Wahlkreisen kandidieren auch führende Aktivisten der marxistischen Strömung in der PPP. Sie sind ganz besonders im Visier des Regimes und faschistischer Banden.

Pakistan: Gewerkschafter bei Protesten gegen den Ausnahmezustand verhaftet - Solidarität notwendig!

In Pakistan spitzt sich die Lage zu, nachdem Präsident und Armeechef Musharraf den Ausnahmezustand ausgerufen hat. Das Regime geht nun mit voller Härte gegen die seit Monaten protestierenden Oppositionellen vor. Mittlerweile wurden auch mehrere Gewerkschaftsaktivisten und Rechtsanwälte der Pakistan Trade Union Defence Campaign (PTUDC) verhaftet.

Mexiko: Freiheit für Adán Mejía López

Nach dem Wiederaufflammen des Widerstands im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca antwortet der Staat mit brutaler Repression. Viele AktivistInnen wurden verhaftet, unter ihnen auch Adán Mejía López, ein Genosse unserer mexikanischen Schwesterströmung Militante.
Wir rufen unsere LeserInnen auf, gegen das Vorgehen der Behörden zu protestieren!

Erneut Repression in El Salvador

Am 2. Juli wurde Mario Belloso von der salvadorianischen Polizei verhaftet, weil er am 5. Juli 2006 bei einer friedlichen Demonstration auf die Polizei geschossen haben soll. Dieses Ereignis wird von der rechten Regierung Saca zum Anlass genommen, die gesamte Linke zu kriminalisieren. Die Meinungs- freiheit, das Demonstrations- und Versammlungsrecht usw. sind nun bedroht. Ein Appell von Militante.

Spendenkampagne zum weiteren Aufbau der Internationalen Marxistischen Tendenz (IMT)

Der Sozialismus wird international sein, oder er wird gar nicht sein. Damit der Kampf für eine sozialistische Welt erfolgreich sein kann, müssen wir uns auch international organisieren. Deshalb sehen wir im Aufbau einer starken internationalen marxistischen Strömung in der Arbeiterbewegung eine unserer wichtigsten Aufgaben.

Solidaritätsaufruf: Spanische Gewerkschafter verhaftet und zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt

Juan Manuel Martínez Morala und Candido González Carnero sind führende Funktionäre der linken Gewerkschaftsströmung CSI in Asturien, Spanien. Beide sind Mitglieder des Betriebsrätekomitees in der krisengeschüttelten Schiffswerft Naval Gijón, in der es seit Jahren heftigen Widerstand gegen Personalabbau gibt. Morala und Carnero stehen für eine konsequente Ablehnung dieser Massenentlassungen und für den Kampf um das Überleben der Werft.

Internationaler Solidaritätsappell aus Brasilien: Polizei stürmt besetzte Fabrik CIPLA

Die Arbeiter der besetzten Fabrik CIPLA wurden am Morgen des 31. Mai von 150 schwer bewaffneten Männern von der Bundespolizei überrascht, die die Fabrik stürmten, um die Mitglieder des Fabrikkomitees zu verhaften. Seit fünf Jahren kämpfen diese Arbeiter um Ihre Jobs, ihre Rechte und für die Verstaatlichung ihres Betriebes, wie dies von der BNDS (Nationale Bank für Soziale und Ökonomische Entwicklung) vorgeschlagen wurde. Nun sehen sie sich mit massiver Polizeigewalt und dem Verlust ihrer Jobs konfrontiert.

Meinungsfreiheit in Venezuela und Nichtverlängerung der Sendelizenz für die RCTV

Erklärung zur Nichtverlängerung der Lizenz für den privaten Fernsehsender „Radio Caracas Televisión“ (RCTV) und Übernahme der bislang von RCTV benutzten Frequenzen durch eine neue, öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ab dem 28. Mai 2007.

Marokko: Drei Jahre Gefängnis wegen des Rufens monarchiefeindlicher Parolen

Das marokkanische Regime geht entschlossen gegen linke AktivistInnen vor und zeigt damit einmal mehr die häßliche Fratze der kapitalistischen Monarchie Mohammeds VI.
Während der Veranstaltungen und Demonstrationen vom 1. Mai wurden viele AktivistInnen in Agadir, Ksar-el-Kebir, Tiznit, Taza und Sefrou verhaftet. In Chaouen wurde die Demonstration zum 1. Mai untersagt.
Ein Solidaritätsaufruf.

Dringend: Solidarität! Repression gegen ArbeiterInnen von Sanitarios Maracay (Venezuela)

Als sie am gestrigen Dienstag, den 24. April, gerade mit dem Bus nach Caracas unterwegs waren, wo sie an einer landesweiten Demonstration zur Verteidigung der Arbeiterkontrolle sowie der Fortsetzung der von Chávez 2005 begonnenen Enteignungen teilnehmen wollten, wurden ArbeiterInnen von Sanitarios Maracay, einer Keramikfabrik, die seit über fünf Monaten unter Arbeiterkontrolle steht, zum Ziel brutaler Repressionen.

Modulblock Revolution

Heute vor 100 Jahren:

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