Menschen, Nahrungsmittel und Müll

Massenarbeitslosigkeit und Überproduktion gehen Hand in Hand. Wenn sich der Fall der Profitrate angesichts der hohen Konkurrenz in jeder Hinsicht mit keinem anderen Mittel mehr aufhalten lässt, dann bleibt die Zerstörung als letztes Mittel, um aus der Sackgasse herauszukommen.

Genmais – Wer profitiert, wer verliert?

„Wollen Sie gentechnisch veränderte Lebensmittel essen?“ Diese Frage würden in Europa wohl nahezu alle Menschen energisch verneinen. Außer vielleicht die eine oder der andere gekaufte Promi am Fernsehen. Und doch wurde kürzlich durch EU-Beschluss der Weg dafür geebnet, dass künftig auch hierzulande auf den Äckern die insektengiftige Gen-Mais-Sorte 1507 angebaut werden darf. Das wäre dann der Vorreiter für weitere Genehmigungen.

Enteignet Monsanto – und alle andere profitgierigen Großkonzerne, die unsere Lebensgrundlagen gefährden!

Am Samstag, dem 12. Oktober finden in 300 Städten rund um den Globus Demonstrationen gegen die Machenschaften großer Agrar- und Pharma-Konzerne statt. Der „March against Monsanto“ richtet sich gegen die Monopolisierung der Nahrungsmittel und den Ausverkauf von lebenswichtigen Ressourcen. Die weltweiten Proteste gegen den Monsanto-Konzern sind richtig und wichtig.

Profitstreben schadet Mensch und Umwelt und verleitet zu einem unachtsamen Umgang mit Gefahrstoffen

Mitte August ist die Bevölkerung im Rheingau knapp an einer größeren Katastrophe vorbeigeschrammt. Auslöser für den Alarm und die Evakuierungsanordnungen für die Anwohner war ein Giftgasunglück bei der Firma Koepp Schaum GmbH in Oestrich-Winkel. Bei der Produktion von Verpackungs-Schaumstoff war der Gefahrstoff Toluylendiisocyanat ausgetreten. Nun geht es um eine konsequente Aufarbeitung des Giftgasunglücks. Eines ist klar geworden: Im Kapitalismus zählt der Profit, nicht die Sicherheit von Beschäftigten und Bevölkerung

Kampf gegen Fluglärm und für eine andere Verkehrspolitik

Wenige Wochen nach der Inbetriebnahme der neuen Nordwest-Landebahn am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen ist in der Region eine neue Protestbewegung von Anwohnern entstanden. So demonstrieren jetzt wieder jeden Montag mehrere tausend betroffene Menschen an Terminal 1 mitten im Flughafengelände gegen Lärm und Umweltbelastungen.

12 Castor-Behälter rollen nach Gorleben. Der Protest dagegen ist überaus wirksam und wichtig

Nach Fukushima hat die Bundesregierung den Ausstieg aus dem Ausstiegs des Ausstiegs verkündet. Durch den faulen Kompromiss lassen sich die Aktivisten jedoch nicht blenden und versuchten auch 2011, den Castor möglichst lange aufzuhalten und so ein Zeichen gegen die verfehlte Endlager – und Atompolitik insgesamt zu setzen. Bericht eines Demonstranten aus dem Wendland über den diesjährigen Castor –Transport.

Kann ein Öko-Kapitalismus noch die Welt retten?

Im südafrikanischen Durban verhandeln VertreterInnen von knapp 200 Staaten vom 28. November bis zum 9. Dezember über eine Nachfolgeregelung der Ende 2012 auslaufenden Klimaschutzvereinbarungen von Kyoto. Auch auf dieser UN-Klimakonferenz werden keine grundlegenden Verbesserungen des Weltklimas erreicht. In diesem Artikel wird der Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Umweltzerstörung aufgezeigt.

Energiekonzerne enteignen!

Am Samstag haben unter dem Motto „Atomkraft – Schluss!“ rund 160.000 Menschen in ganz Deutschland für die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke demonstriert. Zu den Demonstrationen in 21 Städten hatte ein Bündnis aus Anti-Atominitiativen und Umweltgruppen aufgerufen. Auch der Funke war in mehreren Städten mit Infoständen vertreten. Der bundesweite Protest zeigt deutlich, dass der Großteil der Bevölkerung die Atomenergie strikt ablehnt. Die Proteste waren aber erst der Anfang. Der Druck muss weiter verstärkt werden. Ab 11. Juni werden AKWs blockiert. In mehr als 400 Städten gibt es jeden Montag Mahnwachen.
Im Thüringer Wald gibt es Widerstand von Bürgerinitiativen gegen den Bau von Mega-Hochspannungsfreileitungen, deren Bau die großen Stromkonzerne forcieren. Sind das die Zukunftsprojekte der Energiewende?

Stoppt die Atom-Mafia!

Genau 25 Jahre nach Tschernobyl erleben wir nun die Katastrophe von Fukushima (Japan). Weltweit hat diese Katastrophe Diskussionen um Sinn und Nutzen der Kernkraft ausgelöst. Insbesondere die Grünen profitieren in den letzten Landtagswahlen davon. In der Bevölkerung gibt es eine breite Skepsis gegenüber dieser Energiegewinnung, da die meisten Menschen die Atomkraftwerke für tickende Zeitbomben halten.

Japan: Erdbeben, Tsunami und Super-GAU

Japan erleidet derzeit die schlimmste Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg, seit den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Der dreifache Fluch eines Erdbebens der Stärke 9, eines Tsunamis und einer sich abzeichnenden nuklearen Katastrophe, erschüttert nun das Land in seinen Grundfesten. Und die Konsequenzen dieser vielschichtigen Katastrophe werden von Tag zu Tag größer.
Modulblock Revolution

Heute vor 100 Jahren:

Modulblock DefenceMarxism

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