Honduras: Abkommen oder Farce?

Es ist viel Lärm um die so genannte "Wiedereinsetzung Zelayas" gemacht worden, aber was passiert wirklich? Es hat intensive Verhandlungen gegeben, aber es wurden bisher keinerlei Schritte unternommen, um den rechtmäßigen Präsidenten Zelaya wieder in das Amt einzusetzen. In den nächsten Tagen werden wir sehen, ob das Abkommen tatsächlich umgesetzt wird.

Wohin geht die USA?

John Peterson, Redakteur der marxistischen Zeitschrift Socialist Appeal, spricht über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die USA und zieht Bilanz über Obamas bisherige Präsidentschaft. Helene Steiner bilanziert anschließend Obamas Entwurf zur Gesundheitsreform. Millionen US-AmerikanerInnen sind in den USA unversichert oder unterversichert. Eine Veränderung des bestehenden Gesundheitssystems war eines der wichtigsten Themen im Präsidentschaftswahlkampf.

Honduras: Unterdrückung und Verhandlungen nehmen der Widerstandsbewegung den Wind aus den Segeln

Vier Monate nach dem Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Mel Zelaya in Honduras hat eine Verquickung von brutaler Unterdrückung und Hinhaltemanövern am Verhandlungstisch der Widerstandsbewegung vorübergehend den Wind aus den Segeln genommen, nicht aber die Opposition des Volkes gegen das Micheletti-Regime vermindert.

Venezuela: Kämpft für ein sozialistisches Programm, das die Revolution zu Ende führt!

Der Kongress der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) ist einberufen worden und die MarxistInnen werden Seite an Seite mit den anderen linken Delegierten gegen die Bürokratie und den rechten Flügel der Partei kämpfen.

Honduras - Der Ausnahmezustand geht weiter

Die Lage in Honduras hat sich in den letzten Wochen nicht wesentlich geändert, die vom Putschisten-Regime angekündigte Aufhebung des Ausnahmezustands hat sich als reine Propaganda erwiesen, Demonstrationen des Widerstands werden von Polizei und Armee nieder- geknüppelt, oppositionelle Medien bleiben verboten und Mel Zeyala, der rechtmäßige Präsident des Landes, muss weiter in der brasilianischen Botschaft verharren.

Honduras: Die Putschisten zeigen ihr wahres Gesicht - Aufstände in den Arbeitervierteln

Am 22. September griffen Polizei und Armee tausende Anhänger des honduranischen Präsidenten Mel Zelaya an und vertrieben sie mit brutaler Gewalt aus der Umgebung der brasilianischen Botschaft in der Hauptstadt Tegucigalpa. Diese Repressionsmaßnahmen haben jedoch nicht den Widerstandswillen der honduranischen Bevölkerung gegen den Staatsstreich gebrochen. Unter Führung der Nationalen Widerstandsfront gab es Massendemonstrationen und in den Arbeitervierteln der Hauptstadt und den wichtigsten Städten des Landes wurden Barrikaden errichtet.

Das sind feine "Demokraten": Liberale Freunde der Putschisten

Der durch einen Putsch gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya ist wieder in sein Land zurückgekehrt. Er hält sich in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa auf und begrüßte bei einer Massenversammlung seine Anhänger. Die Polizei ging brutal gegen Tausende Zelaya-Anhänger vor.

Mel Zelaya ist wieder in Honduras - Die Putschisten können nur durch Massenaktionen gestürzt werden

Gestern Morgen wurde bestätigt, dass Mel Zelaya wieder in der Hauptstadt Tegucigalpa ist. Er appellierte an die Bevölkerung, auf die Straßen zu gehen und ihn zu schützen. Zehnttausende folgten diesem Aufruf. Die nächsten Stunden werden von entscheidender Bedeutung sein. Das Kräfteverhältnis ist auf der Seite der Massen. Diese können die Putschisten endgültig besiegen und ein neues politisches System aufbauen, das auf den Massenorganisationen basiert.

Fabriken ohne Chefs

In den letzten Wochen spitzte sich der Kampf der Bewegung der besetzten Betriebe in Argentinien und Venezuela zu. In den letzten Monaten sahen wir einen neuerlichen Aufschwung dieser Bewegung. Vor diesem Hintergrund ist es klar, dass die herrschende Klasse diese Bewegung enthaupten will, damit erfolgreiche Beispiele von Betriebsbesetzungen und Arbeiterkontrolle nicht Schule machen können.

Militärputsch in Honduras

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags wurde das Haus des honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya von einer Gruppe von 200 Soldaten umstellt, die ihn nach einem 20-minütigen Schusswechsel mit dessen 10 Sicherheitswachen gefangen nahmen. Anschließend wurde er ins benachbarte Costa Rica gebracht, wo er eine Pressekonferenz gab, in der er den Putsch der „rechten Oligarchen“ verurteilte, die Menschen dazu aufrief, auf die Straßen zu gehen und versprach, in das Land zurückzukehren.

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