Wir stellen uns die nationale Frage

Von Schottland über Katalonien bis in die Ukraine rücken nationale Unabhängigkeits- bestrebungen wieder ins Rampenlicht. Unser Autor nimmt das zum Anlass, die marxistische Position zur nationalen Frage zu erläutern.

Kein Kapitalismus ohne Ungleichheit und Instabilität

Der Kapitalismus ist ein System, das ohne Ungleichheit und Instabilität nicht vorstellbar ist. In Zeiten der Krise treten diese Phänomene mit besonderer Schärfe zu Tage. Das müssen selbst die Bürgerlichen immer mehr zugeben. Die Weltwirtschaft ist jetzt im Jahr 5 der Krise. Der Lebensstandard der großen Masse der Bevölkerung  ist seither in den meisten Ländern ständig gesunken.

Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 7 und Ende]

Gegenwärtig gibt es in keinem Land Europas die Voraussetzungen für einen bonapartistischen oder faschistischen Ausweg aus der Krise. Die faschistischen Organisationen von heute sind in der Regel kleine Sekten ohne Masseneinfluss. Selbst das Attentat in Norwegen war nicht ein Ausdruck der Stärke, sondern ein Zeichen der Schwäche. Terror ist letztendlich immer ein Ausdruck der Schwäche und der Unfähigkeit, die Massen zu erreichen.

Gibt es eigentlich noch Klassen?

Was hört man nicht alles, wenn es um Marx geht. Die einen loben ihn als großen Denker und Theoretiker, die anderen sehen ihn als Heilsbringer. Wieder andere verteufeln ihn und geben ihm die ganze Schuld an den Auswüchsen der real existierenden „sozialistischen“ Staaten. (Gerade Letzteres ist ungefähr so schlüssig, wie Nietzsche für den Nationalsozialismus verantwortlich zu machen).

Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 6]

Lenin definierte einst Politik als konzentrierte Ökonomie. Aus marxistischer Sicht liegt die Bedeutung der Ökonomie vor allem darin, welchen Effekt sie auf den Klassenkampf hat. Auf dem 2. Weltkongress der Kommunistischen Internationale wies Trotzki darauf hin, dass jede Maßnahme der Bürgerlichen zur Bekämpfung der Krise den Klassenkampf intensivieren wird. Die Beweise für diese These sind allgegenwärtig.

Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 5]

In den letzten eineinhalb Jahren standen die Arabische Revolution und die stürmischen Ereignisse in Europa im Mittelpunkt des Interesses. Im Gegensatz dazu schien die Lateinamerikanische Revolution ein langsameres Tempo als bisher eingeschlagen zu haben. Solche Entwicklungen sind unvermeidlich und reflektieren den kombinierten und ungleichen Charakter des Prozesses der Weltrevolution. Doch auch in Lateinamerika gehen wichtige Entwicklungen vor sich, wobei für die kommenden Monate einige entscheidende Ereignisse in Vorbereitung sind.

Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 4]

Die revolutionäre Bewegung der arabischen Massen hatte klarerweise einen großen Einfluss auf die Menschen in Schwarzafrika, die seit Jahrzehnten unter verheerenden Bedingungen leben müssen. Unmittelbar nach dem Beginn des Arabischen Frühlings kam es in vielen Ländern südlich der Sahara, besonders in Burkina Faso, Senegal, Malawi, Sambia und Swaziland zu einem Ausbruch der Unzufriedenheit in der Bevölkerung.

Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 3]

Wenn Griechenland untergeht würde sich unmittelbar die Frage einer Ausbreitung der Krise auf andere Länder stellen. Irland, Portugal, Spanien und Italien würden wie Dominosteine fallen.

Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 2]

Unsere Tendenz dachte, es sei unmöglich, dass der Euro überhaupt gegründet wird, weil es nicht möglich ist, Volkswirtschaften zu vereinigen welche in entgegengesetzte Richtungen arbeiten. Aber für eine Weile schien es tatsächlich zu funktionieren, dies aufgrund des längeren kapitalistischen Booms.

Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 1]

Wir beginnen heute mit der Veröffentlichung der Weltperspektiven der IMT. Es ist ein Grundsatzpapier, das im Sommer 2012 auf dem Weltkongress verabschiedet wurde. Der erste Teil dreht sich um die Krise des Weltkapitalismus.

Modulblock Revolution

Heute vor 100 Jahren:

Modulblock DefenceMarxism

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