CDU-Dezernentin macht Deal mit Neonazis

Als die NPD-Jugendorganisation JN vor Monaten für den 8. Mai in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden eine Demonstration durch die Innenstadt "gegen Folterknechte und Kriegstreiberei“ anmeldete, hätten sich die Organisatoren wohl nicht träumen lassen, dass ihnen die CDU-geführte Stadtverwaltung so weit entgegenkommen würde. Denn statt, wie beantragt, durch die Innenstadt zu demonstrieren, schlug die zuständige Ordnungsdezernentin Birgit Zeimetz (CDU) den JN eine Demonstrationsroute durch den Vorort Erbenheim vor, der mit Hilfe der Ordnungskräfte zur „No-Go-Area“ (O-Ton Wiesbadener Ordnungsamt) für antifaschistischen Protest werden soll.

Nazis gestoppt - wachsam bleiben - auf die eigene Kraft verlassen!

Am 13. Februar 2010 ist es durch entschlossenen und gemeinsam organisierten Widerstand endlich gelungen, den Aufmarsch von 6.000 Nazis in Dresden zu verhindern. Dieser Erfolg macht Mut. Dazu hat eine gute Organisation und Koordination der friedlichen Blockaden vor Ort mit modernster Kommunikation ebenso beigetragen wie die Masse von über 10.000 Antifaschisten, darunter viele Mitglieder der LINKEN, die aus allen Himmelsrichtungen in die sächsische Metropole gekommen waren, um die von der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) angemeldete Demo eines Sammelsuriums unterschiedlicher Rechtsextremisten und den Missbrauch des Gedenkens an die Opfer der Bombardierung vom Februar 1945 für Neonazi-Zwecke zu verhindern.

Kampf gegen Faschismus und Rassismus - aber wie?

Der Nazi-Aufmarsch in Dresden am 13. Februar 2010 hat eine breite Gegenmobilisierung ausgelöst. Tausende Antifaschistinnen und Antifaschisten werden am Samstag in Dresden erwartet, um sich den Nazis in den Weg zu stellen. Im letzten Jahr sind 7.000 Nazis durch Dresden marschiert und haben Deutschland als „Opfer des Zweiten Weltkriegs“ dargestellt. Dies gilt es mit vereinigten Kräften zu verhindern!
Wie kann sich die Linke erfolgreich gegen faschistische Tendenzen in der Gesellschaft zur Wehr setzen?

Italien: Schwarzafrikanische Arbeitsmigranten wehren sich gegen Rassismus und Mafia-Gewalt

In der süditalienischen Kleinstadt Rosarno kam es in den letzten Tagen zu gewaltsamen Protesten von Arbeitern aus Schwarzafrika gegen rassistische Gewalt und Ausbeutung durch die Mafia.
Ihr nennt die "Illegale", dabei sind sie das Produkt der rassistischen Gesetze, die ihnen keine Möglichkeit gibt regulär zu arbeiten. Ihr seht in ihnen "Verbrecher", dabei sind sie selbst Opfer unzähliger Gewaltakte. Sie wollen nur arbeiten, sie haben schreckliche Lebensbedingungen hinter sich gelassen und hier noch schlimmere vorgefunden. Doch ihre Stimme, ihre Worte und ihre Vorstellungen, die sie zum Ausdruck bringen, beweisen eine Würde, die die rassistischen Minister, die regimetreuen Medien und gewisse Politiker nie haben werden. (Arturo Lavorato, kalabresischer Regisseur und Journalist)

Gewaltbereite Neonazis auch im Westen

Alltägliche Auseinandersetzungen mit einer gewaltbereiten Neonazi-Szene gibt es nicht nur in Vorpommern, der Sächsischen Schweiz oder Thüringen. Gut ein Jahr nach dem brutalen Überfall örtlicher Neonazis auf ein Sommercamp der hessischen Linksjugend ['solid] im Schwalm-Eder-Kreis, bei dem eine schlafende 13-jährige frühmorgens in ihrem Zelt von den Tätern angegriffen und am Kopf schwer verletzt wurde, sehen Antifaschisten in der nordhessischen Region keinen Grund zu Entwarnung. Am Mittwoch standen Neonazis aus dem Umfeld der „Freien Kräfte Schwalm-Eder“ erneut vor Gericht.

Tag der Befreiung: Gut besuchte Veranstaltungen in Papenburg

Am 9. Mai fanden in Papenburg und Esterwegen zwei Veranstaltungen anlässlich des Befreiungstages statt. Am Vormittag wurde im Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager die Ausstellung "Von Albanien ins Stalag VI C - Zeichnungen und Tagebuchaufzeichnungen des italienischen Militärinternierten Ferruccio Francesco Frisone 1943 - 1945" eröffnet. Am Nachmittag fand auf dem Friedhof des ehemaligen KZ Esterwegen eine deutsch-niederländische Kundgebung statt.

Neonazi-Überfall auf Gewerkschafter und Linke an Autobahnraststätte

Interview mit Michael Mager, Kreistagsmitglied DIE LINKE im Schwalm Eder-Kreis (südlich von Kassel) und Augenzeuge des Neonazi-Überfalls auf Insassen eines DGB-Busses aus Nordhessen an der Autobahn A 4 bei Jena am vergangenen Wochenende.

Bunt statt Braun – Linden dicht machen für Nazis und Rassisten!

Am 1.Mai 2009, dem Feiertag der Arbeiterklasse, wollen die norddeutschen Faschisten mit rund 1.000 „Kameraden“ durch die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover ziehen. Die Route der Alt- und Neonazis soll am Klagesmarkt vorbei ziehen, wo der DGB traditionell seine Maikundgebung abhält.

Neonazis überfallen linkes Sommercamp

Am frühen Morgen des 20. Juli 2008 verübten rechtsextreme Schläger einen Überfall auf das Sommercamp der Jugendorganisation ['solid] am Campingplatz Neuenhainer See.
Nachdem zwei vermummte Personen über den Zaun auf das Gelände eingedrungen waren, traten sie von außen auf das nächstgelegene Zelt ein, öffneten es und schlugen auf die noch Schlafenden mit massiven Gegenständen ein.

2000 demonstrieren gegen „Europakongress“ der Rechtsextremisten in Mainz

„Sie sind nicht willkommen“, lautete die Parole auf einem Transparent, das gut sichtbar am historischen Eisernen Turm gegenüber der Mainzer Rheingoldhalle angebracht war. Es signalisierte den Teilnehmern einer europaweiten Zusammenkunft rechtsextremer und rassistischer Parteien, dass die überwiegende Mehrheit der Mainzer sie nicht als Gäste haben wollte. Während in der von massiven Polizeikräften abgeschirmten Halle die rund 800 Euro-Rechten – darunter Vertreter des belgischen Vlaams Belang, der österreichischen FPÖ oder des französischen Front National – über verstärkte Zusammenarbeit unter der Parole eines „Europa der Völker“ diskutierten, machte sich auf der Straße ein Bündnis von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Migranten, Fußballfans und Antifaschisten für ein Europa ohne Grenzen stark.

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